Archiv für die Kategorie ‘Das Leben: Fragen und Antworten’

Life Coaching für mehr Lebenszufriedenheit?

Donnerstag, 07. Januar 2010

Zum Neuen Jahr wünschen wir uns Gesundheit, Glück, Liebe, Zufriedenheit etc.
Tipps zum Gesundbleiben gibt es viele, Glück haben wir, oder eben nicht, Liebe…ein Mysterium!?…und ZUFRIEDENHEIT???
Wie kann ich lernen, zufrieden mit mir und meinem Leben zu sein? UND: will ich das überhaupt lernen? Oft sagen wir: Wenn ich dies oder jenes hätte, dann…oder: Wenn ich in Rente gehe, dann…Wenn er/sie sich endlich ändert, dann…,wenn…DANN bin ich zufrieden! Sicher??? Wie sicher wissen wir, dass wir dann wirklich zufrieden sind? Vielleicht fällt uns dann gleich etwas anderes ins Auge, was noch anders sein sollte, aber wenn sich das auch noch ändert, dann sind wir ganz sicher zufrieden ;-) . Ein Teufelskreis!
Was wäre, wenn Zufriedenheit eine innere Einstellung ist? Ein Entschluss, die Dinge so anzunehmen, wie sie jetzt gerade sind, mit allem, was dazu gehört.
Wie wäre ein Tag, an dem ich alles was geschieht annehme, JA zu diesem Tag, zu mir selbst, zu meinem Leben sage?
“Habe Vertrauen zum Sosein der Dinge.” ( Laotse)
Hier noch mehr zum Thema.

Coaching hilft bei Veränderung: Hölle oder Paradies?

Donnerstag, 05. November 2009

Manche Menschen machen sich das Leben zur Hölle, viele träumen vom Paradies…
Ein Coaching kann Veränderung schaffen, jedoch muss vorher geklärt werden: Was ist die Hölle und was das Paradies? Worin liegt der Unterschied? Wo bin ich gerade und wohin möchte ich? Ein Life Coach bringt Klarheit und vielleicht auch diese schöne Geschichte aus dem Taoismus:
Ein Lehrer wurde von seinen Schülern gefragt, was die Hölle und was das Paradies sei.
Sie baten ihn, von der Hölle zu erzählen und er begann: „Die Hölle ist ein großer Raum mit einer langen Tafel an der alle Platz finden. Auf dem Tisch stehen wundervolle, große Teller mit den köstlichsten Speisen. Alle setzen sich zum Essen. Sie bekommen Löffel, welche sehr lang sind. Sie können das Essen nicht zum Mund führen, es fällt herunter auf den Tisch und auf den Fußboden. Niemandem gelingt es, auch nur einen Bissen zu essen. Als alle Köstlichkeiten auf dem Boden liegen, füllen sich die Teller wie von selbst und erneut ist der Tisch mit den verschiedensten Speisen aufgefüllt. Und erneut gelingt es niemandem, mit den zu langen Löffeln, das Essen zu genießen. Alles Essen landet auf dem Fußboden, die Menschen sind weiter hungrig, die Teller füllen sich erneut…“
Nun wollten die Schüler wissen, was denn dann das Paradies sei. Daraufhin erzählte ihnen der Lehrer vom Paradies: „Das Paradies ist ein großer Raum mit einer langen Tafel, an der alle Platz finden. Auf dem Tisch stehen wundervolle, große Teller mit den köstlichsten Speisen. Alle setzen sich zum Essen.“
Die Schüler glaubten zu wissen, was der Unterschied zwischen Hölle und Paradies ausmachte. Sicherlich würden nun kürzere Löffel gereicht werden. Der Lehrer fuhr fort: „Sie bekommen Löffel, welche sehr lang sind. Sie können damit das Essen nicht zum eigenen Mund führen. Sie nehmen also das Essen und geben es der Person, die ihnen gegenüber sitzt. So fällt kein Essen auf den Fußboden und alle werden satt. Die Teller füllen sich wieder…“
Hölle und Paradies sind der gleiche Ort. Nur die innere Haltung bewirkt den Unterschied.

Ein interessanter Beitrag zum Thema innere Haltung: hier.

Mein Lebensweg und wie ich dorthin komme

Montag, 24. August 2009

Jeder kennt das Gefühl, dass alles wie von selbst geht, völlig anstrengungslos. Jeder weiß, dass sich das Leben auch mal mühsam und anstrengend anfühlen kann.
Das eine macht Freude, davon wollen wir mehr. Das andere wollen wir nicht. Stimmt`s?
Gut. Darum geht es in diesem Artikel: Wie schaffe ich es, dass sich mein Leben häufiger so richtig gut und nur ganz selten oder gar nicht mehr schwerfällig anfühlt.

Stellen Sie sich einen Zug vor, einen der durch eine schöne Landschaft fährt, fast geräuschlos über den Schienen schwebt und das in hohem Tempo, voller Leichtigkeit. Wie fühlt sich das an?

Nun stellen Sie sich einen Zug vor, der aus irgendwelchen Gründen knapp neben den Schienen dahin holpert. Vermutlich deutlich lauter und langsamer als unser erster Zug, der auf seiner Spur fährt.
Stellen Sie sich die Schienen als Ihren Lebensweg vor. Sie sind der Zug. Wie fühlt sich Ihre Fahrt durchs Leben gerade an? Können sie so schnell fahren wie Sie möchten? Ist es holprig? Fahren Sie mit angezogener Bremse? Wie konstant halten Sie Ihre Spur? Wo weichen sie ab? Wer sitzt am Steuer?
Das Leben ist genial! Immer, wenn wir uns etwas neben unserer Spur befinden, fühlt es sich für uns unangenehm an. Je länger wir neben unserem Lebensweg vor uns hin fahren und je weiter wir uns von unseren Schienen entfernen, desto mehr fühlen wir uns unzufrieden, ärgerlich, sogar wütend. Worauf wir da wütend sind, wissen wir oft gar nicht genau. Wir projizieren diese Unzufriedenheit hin und wieder auf mögliche Schuldige. Das Geniale daran ist Folgendes: diese Unzufriedenheit, dieser Ärger sorgt dafür, dass wir uns bewegen, bestenfalls wieder zurück auf unsere Spur. Dieser entstandene Ärger ist pure Energie, die uns schnellstmöglich wieder auf den Weg bringt, vorausgesetzt, wir lassen es zu. Und das ist häufig der entscheidende Punkt: Unser Verstand nennt uns diverse Gründe, warum unser Leben gerade gar nicht gut laufen kann: der falsche Job, der Partner unterstützt uns nicht genug, hat kein Verständnis, der falsche Ort, die falsche Zeit…Auch kann uns der Verstand sagen, dass es völlig normal sei, sich nicht gut zu fühlen: Arbeit macht nun mal keinen Spaß, heutzutage muss man froh sein, einen Job zu haben, nach sieben Jahren Ehe ist nun mal die Luft raus, anderen geht’s genauso oder schlechter…

Einfacher ist es, absolut ehrlich mit sich und der jetzigen Lebenssituation zu sein. Wie geht es mir tatsächlich? Was möchte ich wirklich? Bin ich auf meinem Lebensweg? Es geht nicht darum, wer oder was den jetzigen Zustand verursacht hat. Es geht darum hinzuschauen, wie es jetzt gerade ist und wie es mir jetzt gerade damit geht, wie es nun einmal ist. Kein warum, keine Schuldzuweisung, keine Rechtfertigung. Es ist, wie es ist. Schaue ich wirklich hin und traue ich mich, meine mögliche Unzufriedenheit, meinen Ärger, meine Traurigkeit, alles was es auslöst, wirklich zu fühlen? Wenn ja, kann die Veränderung beginnen! Genau diese Gefühle setzen die Kraft frei, die ich für meine Richtungsänderung benötige. Genau diese Kraft bringt mich wieder auf meine Spur. Ein wirkliches Hinschauen auf „Das was ist“ ermöglicht mir eine neue Ausrichtung.

Stellen Sie sich vor, Sie wollen nach Paris fliegen. Gut ist, dass Sie bereits wissen, wohin die Reise gehen soll. Zum Buchen eines Fluges benötigen Sie jedoch nicht nur den Zielflughafen. Wichtig ist auch: Von wo starten Sie? Verleugnen Sie Ihren jetzigen Standort, werden Sie Paris nicht erreichen. Es fehlt bei der Buchung die Angabe des Startflughafens.

Absolute Ehrlichkeit mit der jetzigen Lebenssituation, sich nichts vormachen und nichts beiseite schieben und wirklich hinsehen, ist die Grundlage für eine Lebensveränderung.
Sie wissen, wie sich ein Leben auf der Spur anfühlen kann.
Ich wünsche Ihnen immer mehr Momente, in denen das Leben einfach grandios ist und Freude macht!
Wünschen Sie sich Unterstützung, um wieder auf Ihren eigenen Lebensweg zurück zu finden, dann rufen Sie an oder senden Sie eine Mail.

Karin Krümmel
www.lifecoach-berlin.de