Mit ‘Angst’ getaggte Artikel

Antrittsrede von Nelson Mandela – 1994

Samstag, 20. Februar 2010

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir der Sache nicht gewachsen sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind.

Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf?
Wer bist Du denn, dass Du das nicht sein darfst?

Du bist ein Kind Gottes. Wenn Du Dich klein machst, dient das nicht der Welt.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn Du Dich einkringelst, damit andere um Dich herum sich nicht verunsichert fühlen.

Du wurdest geboren, um die Ehre Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns – sie ist in jedem Menschen.

Und wenn wir unser Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne Zutun andere befreien.

(Nelson Mandelas Geschichte gibts nun im Kino, weitere Infos zum Film: hier)

Angst vor dem Unbekannten – ein Life Coach packt aus…

Mittwoch, 23. September 2009

Wenn sich eine Tür schließt, geht irgendwo eine andere auf…
Wie oft habe ich diese Weisheit schon meinen Klienten verkündet. Bis dahin arbeitete ich für eine Firma und bekam dadurch monatlich ein sicheres Gehalt. Zwar war ich selbständig und hatte regelmäßig auch andere Aufträge, gab Seminare und Einzelcoachings, jedoch gab es diese finanzielle Sicherheit durch besagte Firma. Schon lange war mir klar, dass dieser Auftrag nicht mehr passt, sich einfach nicht mehr gut anfühlt, mir nicht mehr gut tut. Mit Widerstand und hohem Krafteinsatz konnte ich diese Sicherheit noch mehrere Jahre aufrechterhalten, Spaß machte es nicht. Irgendetwas in mir wollte schon längst kündigen, sich ganz meiner Berufung, dem Coaching widmen. Zu dieser Zeit fanden recht wenig Klienten zu mir als Coach. Ich brauchte ja auch viel Aufmerksamkeit für dieses Unternehmen, es war immer in meinen Gedanken. Ich machte irgendwie alles, aber nichts richtig, das war sehr anstrengend und nicht sonderlich erfolgreich. Warum blieb ich solange in diesem Spagat? Ich hatte Angst. Mein Plan war, während der Arbeit für die Firma, mein Coach-Dasein zu etablieren und erfolgreich zu werden. Nun ja, erfolgreich mit einem Bruchteil meiner Energie??? Das funktionierte nicht und ich brauchte lange, um das zu begreifen. Manchmal ist es nötig, zuerst etwas loszulassen, damit wieder genug Platz für Neues entsteht. Erst dann kann das Neue kommen. Das Neue konnte ich in dieser Misere aber noch nicht erkennen, deshalb diese Angst.
Dann bin ich gesprungen.
Es fühlte sich frei, freudig, leer, beängstigend, panisch und wieder unglaublich frei an, wie neugeboren und total unsicher. Wie sollte ich so plötzlich meine Existenz aufbauen? Wie soll das funktionieren?
Eine Woche später kamen die ersten größeren Coaching-Aufträge und neue Klienten. Es war fast magisch. Und das Beste: Ich richte jetzt all meine Energie und Aufmerksamkeit aufs Coaching, denn das macht mir Freude, darin bin ich richtig gut und das ist es, was ich wirklich, wirklich will.
Und jetzt weiß ich, dass es stimmt:
Wenn sich eine Tür schließt, geht irgendwo eine andere auf…

Meine Tür steht ihnen bereits offen: www.lifecoach-berlin.de

Ein ähnlicher Beitrag kommt zu folgenden Schluss: Zu neuen Ufern kommt man nur, wenn man die alten verlässt. Zum Artikel.